Synology NAS für den Hof Cloud-Exit: Warum ich meinem Nachbarn zum Synology NAS geraten habe
1. STECKBRIEF
2. DAS PROBLEM & DIE LÖSUNG
Es saß neulich ein Berufskollege bei mir, der zwar seine Maschinen besser kennt als seine Hosentasche, aber mit Computern auf Kriegsfuß steht. Wir tranken einen Kaffee, als sein Handy piepte: „Speicher voll“.
Franz seufzte: „Georg, meine ganzen Fotos vom Betrieb, die Doku, die Enkel – alles nur auf dem Handy. Das letzte Backup auf die USB-Platte war… naja, irgendwann vor Weihnachten.“ Das ist der Klassiker. Wir wissen, wir sollten sichern. Aber nach einem 12-Stunden-Tag hat keiner Lust, auch noch an Backups zu denken. Das sind Dinge, die unbedingt automatisiert ablaufen müssen.
Er wollte eine Lösung mit zwei Bedingungen:
- Keine Cloud: „Ich will nicht, dass meine Daten irgendwo in Amerika liegen und ich monatlich Miete zahle.“
- Es muss einfach sein: „Wenn ich da erst Informatik studieren muss, fliegt das Ding aus dem Fenster.“
Die Lösung: Eine eigene „Hof-Cloud“. Aber welche? Synology oder der neue Herausforderer Ugreen?
3. DIE KANDIDATEN
Ich habe mir für Franz angeschaut, was es derzeit so am Markt gibt. Hier ist der Schnell-Check:
1. Synology DS223j („Der Preiskämpfer“): Günstig, aber der RAM ist winzig. Wenn Franz 2.000 Fotos hochlädt, ist das Gerät für zwei Tage blockiert. Nur als Datengrab okay, nicht zum Arbeiten.
2. Ugreen NASync DXP2800 („Der Hardware-Blender“): Technisch up to date (N100 CPU, DDR5). Aber die Software ist noch Beta. Ein Traum für Bastler wie mich, ein Albtraum für Franz, der einfach nur Ruhe will.
3. Synology DS225+ („Der Sorglos-König“): Der Nachfolger der legendären DS224+. Intel-Prozessor (wichtig für KI-Erkennung!), erweiterbarer Speicher. Teurer, aber eine Software, die einfach läuft und einfach zu bedienen ist.
4. WARUM WIR DIE DS225+ GEKAUFT HABEN
Franz fragte: „Welches würdest du deiner Mutter hinstellen?“ Damit war die Entscheidung gefallen.
Der entscheidende Faktor ist die Software. Bei der DS225+ öffnet Franz die App „Synology Photos“, tippt auf „Mähdrescher“, und die KI (dank Intel-Chip) zeigt sofort alle Bilder. Es fühlt sich an wie Google Fotos, nur dass die Daten daheim im Schrank stehen.
5. BULLSHIT-DETEKTOR
Hier trennen wir die Spreu vom Weizen. Ohne Marketing-Blabla.
6. FAZIT & WERTUNG
Wer 2026 seine Handydaten sichern will, ohne sie in die Cloud zu schieben, kommt an einem NAS kaum vorbei.
Für meinen Berufskollegen – und jeden, der die IT als Werkzeug und nicht als Hobby sieht – ist die Synology DS225+ alternativlos. Sie ist vielleicht nicht die billigste Hardware, aber sie ist die beste Versicherung gegen Datenverlust und Nervenzusammenbrüche.
Achtet bitte bei den Angeboten darauf, ob Festplatten bereits dabei sind, oder nicht. Ich empfehle euch Bundles mit inkludierten Festplatten. Dann seid ihr auf der sicheren Seite. Baut bitte keine X-beliebigen Festplatten ein, ihr benötigt Modelle die für den Dauerbetrieb geeignet sind. Wer hier versucht zu sparen, spart an der falschen Stelle.
Kaufen:
Wenn du eine „Fire & Forget“ Lösung suchst, die deine Handyfotos automatisch sichert und Gesichter erkennt.
Finger weg:
Wenn du maximale Hardware-Power fürs Geld willst und Spaß am Basteln/Konfigurieren hast (dann nimm Ugreen).
DIE TRAKTOREN-WERTUNG
🚜🚜🚜🚜🚜
Ich vergebe 5 von 5 Traktoren.
Begründung: Für den Einsatzzweck „Hof-Cloud für Nicht-Informatiker“ ist die DS225+ perfekt. Sie macht genau das, was sie soll, ohne zu mucken. Volle Punktzahl für den Seelenfrieden.
